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Umweltdienste: Jahresbericht 2018

27.02.2019

Die Stadtwerke Brixen AG informiert über die wichtigsten Daten zur Abfallbewirtschaftung in der Gemeinde Brixen für das Jahr 2018: Insgesamt wurden etwas mehr als 11.341 Tonnen Siedlungsabfälle gesammelt. Im Folgenden sind die verschiedenen Sammlungsflüsse und Veränderungen gegenüber dem Vorjahr beschrieben.

Mit der Einführung des Zugangskontrollsystems im Recyclinghof Brixen – übrigens dem ersten dieser Art in der Provinz – ist es möglich, ab 2018 die von den Bürgern der beiden Gemeinden Brixen und Vahrn im Recyclinghof abgegebenen Mengen korrekt zuzuordnen. Aus diesem Grund sind die Sammlungsdaten des Recyclinghofs und damit die Gesamtdaten der Gemeinde Brixen nicht mehr direkt mit denen der Vorjahre vergleichbar.

Der Anteil der getrennt gesammelten und tatsächlich wiederverwerteten Abfälle in der Gemeinde Brixen beträgt 72,7%, ein Wert, der unter Berücksichtigung der genannten Faktoren mit dem der Vorjahre übereinstimmt.

Restmüll

Im Jahr 2018 wurden insgesamt 2.885 Tonnen Restmüll entsorgt, was einer Steigerung von 5,6 % gegenüber 2017 entspricht. In den zwei Jahren zuvor hat sich der Restmüll jeweils reduziert. Die Menge der gesammelten Restabfälle entspricht damit in etwa den Werten von 2015 (2.828 Tonnen). Insbesondere die Entsorgung von Restmüll in den Containern mit elektronischer Bedienung hat zugenommen. Auf die insgesamt 43 Presscontainer und Underground-Container, die derzeit im Gemeindegebiet zur Verfügung stehen, entfallen 51 % des auf kommunaler Ebene anfallenden Restmülls.

Auch die illegale Müllablagerung nahm leicht zu; insbesondere in der Fraktion Albeins waren eine wiederholte Entfernung von illegal abgelagertem Müll und die Reinigung des Auffindungsortes notwendig.

Wertstoffsammlung

Die Menge der getrennt gesammelten Abfälle in der Gemeinde Brixen betrug im Jahr 2018 7.600 Tonnen, und damit ist ein deutlicher Anstieg der Sammelmengen zu verzeichnen.

Hervorzuheben sind die getrennte Sammlung von biologisch abbaubaren Abfällen (+8,5 %) und Glas (+13,9 %). In geringerem Maße fallen auch die übrigen Wertstoffsammlungen im Gemeindegebiet ins Gewicht.

Der Recyclinghof hingegen verzeichnete einen leichten Rückgang der angelieferten Abfallmenge um 2,1 %, was vor allem auf das seit September 2017 bestehende Zugangskontrollsystem zurückzuführen ist. Vermindert haben sich besonders die Mengen an angeliefertem Bauschutt (–9,8 %), biologisch abbaubaren Abfällen (–9,2 %), und Elektroabfall (–13,3%) bzw. an Siedlungsabfällen, die oft nicht in den Recyclinghöfen der Nachbargemeinden gesammelt werden und die daher die Bürger der umliegenden Gemeinden höchstwahrscheinlich in den Vorjahren im Recyclinghof Brixen entsorgt haben.

Zugenommen haben hingegen die Mengen an Metall (+14,4 %), Holz (+10,1 %) und Kunststoffverpackungen (+8,1 %), die im Recyclinghof Brixen abgegeben wurden.

Wichtig ist nach wie vor die Qualität der getrennt gesammelten Abfälle. Während die in den entsprechenden Strukturen wie Recyclinghof und Mini-Recyclinghöfen gesammelten Abfälle nahezu frei von Verunreinigungen sind, hat sich die Qualität der in Sammelglocken gesammelten Abfälle verschlechtert. Besonders bei Papier beträgt der Anteil an Fremdstoffen bis zu 10 %. Dies hat teure Sortiermaßnahmen zur Folge, die vermieden werden könnten, wenn Wertstoffe korrekt getrennt würden.

Straßenreinigung

Die im Laufe des Jahres 2018 gesammelten Straßenreinigungsabfälle belaufen sich auf 856 Tonnen, was eine Steigerung von 37,8 % im Vergleich zu 2017 bedeutet. Grund ist der schneereiche Winter 2017/2018.

Wichtig ist hervorzuheben, dass auch 2018 der Großteil der Abfälle aus der Straßenreinigung der Wiederverwertung in spezialisierten Anlagen zugeführt wurde

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