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Notplan für programmierte Unterbrechungen

Aufgrund von Lastproblemen im nationalen Energieverteilernetz hat der übergeordnete Netzbetreiber Terna Rete Italia die Stromverteiler aufgefordert, Einsatzpläne für mögliche programmierte Lastabschaltungen zu erstellen.
(vgl. die unten angeführten Beschlüsse der AEEGSI)

Damit soll das Risiko von unkontrollierten Stromausfällen im italienischen Energieversorgungsnetz begrenzt werden.

Der Plan sieht die Abtrennung von Verbrauchergruppen auf der Grundlage einer der Notstufen vor. Situationsabhängig können bis zu 5 Verbrauchergruppen gleichzeitig abgetrennt werden.

Anhand eines Rotationsplans ist alle 90 Minuten der Wechsel der abgetrennten Verbrauchergruppe vorgesehen.

Die Aufforderung zur Aktivierung des Notplans wird von Terna Rete Italia erteilt und aufgrund der Netzlage bestätigt oder widerrufen. 

Aus Sicherheitsgründen müssen alle Leitungen und Anlagen immer als unter Spannung stehend betrachtet werden. Die Stromversorgung kann auch ohne vorhergehende Benachrichtigung, vor der angegebenen Zeit, wiederhergestellt werden.


Für das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Brixen gelten folgende Abschaltzonen:

Stufe 1

  • Zone 1: Industriezone Brixen
  • Zone 2: Gesamte Zone der Gemeinden Vahrn, Franzensfeste, Natz-Schabs, Mühlbach, Rodeneck und Teile der Gemeinde Brixen: Stufels, Kranebitt und Elvas
  • Zone 3: Gesamte Zone der Gemeinden Klausen und Feldthurns und Teile der Gemeinde Brixen: Afers, Albeins, Sarns, Tschötsch und Mahr

Stufe 2

  • Gesamtes Versorgungsgebiet der Stadtwerke Brixen: Gemeinden Klausen, Feldthurns, Brixen, Vahrn, Franzensfeste, Natz-Schabs, Mühlbach, Rodeneck

Rechtsgrundlagen der staatlichen Regulierungsbehörde (AEEGSI):

§ Dekret Nr. 111/07 der AEEG;
§ Richtlinie 2003/54/CE vom 26. Juni 2003;
§ Gesetz Nr. 481 vom 14. November 1995 (nachfolgend: Gesetz Nr. 481/95);
§ Legislativdekret Nr. 79 vom 16. März 1999 (nachfolgend: Legislativdekret Nr. 79/99);
§ Gesetz Nr. 239 vom 23. August 2004;
§ Beschluss der AEEG Nr. 95/04 vom 18. Juni 2004 (nachfolgend: AEEG);
§ Beschluss der AEEG Nr. 117/05 vom 21. Juni 2005;
§ Beschluss der AEEG Nr. 152/06 vom 19. Juli 2006 (nachfolgend: Beschluss Nr. 152/06)
§ „Notfallplan für die Sicherheit von elektrischen Systemen“, genehmigt vom Ministerium für Produktive Tätigkeiten und übergeben an die AEEG mit - Vermerk vom  1. Juli 2005 (Protokollierung AEEG 014642 vom 4. Juli 2005) (nachfolgend: PESSE);
§ Mitteilung von Seiten des Ministeriums für die Ökonomische Entwicklung vom 23. April 2007 (Protokollierung AEEG 010900 vom 2. Mai 2007) bezüglich des Risikos bei Aktivierung des PESSE hinsichtlich des aktuellen Wassernotstandes des Po-Flusses


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